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Zum Menschenbild in den Tragödien des Sophokles

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Pages: 32

Language: German

Book format: An electronic version of a printed book that can be read on a computer or handheld device designed specifically for this purpose.

Publisher: GRIN Verlag (27 Mar. 2010)

By: Thomas Bauer (Author)

â:€:ž:Ein echtes Kunstwerk bleibt, wie ein Naturwerk, fÃ:¼:r unsern Verstand immer unendlich: es wird angeschaut, empfunden: es wirkt, es kann aber nicht eigentlich erkannt, viel weniger sein Wesen, sein Verdienst mit Worten ausgesprochen werden.â:€:œ: Die griechische TragÃ:¶:die ist unbestritten ein groÃ:Ÿ:es Kunstwerk. Als eigentlicher SchÃ:¶:pfer dieser Kunstform galt in der Antike Thespis, der im 6.Jahrhundert v.Chr. dem Chor einen Schauspieler mit Sprechversen gegenÃ:¼:bertreten lieÃ:Ÿ:. Mit der griechischen TragÃ:¶:die sind untrennbar die Namen Aischylos, Euripides und Sophokles verbunden, Aristoteles bezeichnet in seiner Abhandlung De Poetika, sogar Euripides als den tragischsten aller Dichter. TragÃ:¶:die heiÃ:Ÿ:t wÃ:¶:rtlich Ã:¼:bersetzt Bockgesang. Die Mehrheit der Philologen verstehen darunter einen â:€:ž:Gesang zu den BÃ:¶:ckenâ:€:œ:, einen Gesang von Schauspielern welche sich als Satyrn verkleidet haben. Als die TragÃ:¶:die zum ersten Mal in der Geschichte zum Vorschein tritt, war sie schon fest in den dionysischen Kult, der in FrÃ:¼:hjahr von den Athenern gefeiert wurde, eingebunden. Bei dem hier gesagten mÃ:¶:chte ich es belassen. Es gibt viele Theorien Ã:¼:ber die Entstehung und die Wirkung der griechischen TragÃ:¶:die. Wie wir oben von Goethe schon gehÃ:¶:rt haben, ist ein Kunstwerk fÃ:¼:r unseren Verstand eigentlich nicht erkenntlich und gerade darin liegt das Kunstvolle eines Kunstwerkes, das Unendliche mit endlichen Mitteln darzustellen. Dies soll aber nicht heiÃ:Ÿ:en, dass man sich Ã:¼:berhaupt nicht mit der Analyse eines Kunstwerks beschÃ:¤:ftigen soll. Ich mÃ:¶:chte mich in diesem Aufsatz mit der Anthropologie oder besser gesagt, mit dem Menschenbild in den TragÃ:¶:dien des Dichters Sophokles beschÃ:¤:ftigen. Die drei groÃ:Ÿ:en griechischen Dramatiker, Aischylos, Euripides und Sophokles Ã:¼:berschneiden sich oft mit den Themen und auch ihre Schaffenszeiten, jedoch finde ich, kann man einige Unterschiede im Detail ausmachen, vor allem, wenn es um die Fragen nach dem Menschenbild in ihren TragÃ:¶:dien geht. Hier soll nun der Frage nach der An


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